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Satzungsbeilage

Diese Satzungsbeilage hat keinen Satzungscharakter. Sie soll nur Leitfaden sein für Vorstands- und Chormitglieder bei der Lösung von Vereinsproblemen und Überlieferung alten Brauchtums sowie Sitten und Gebräuchen, die sich in der Gemeinschaft entwickelt haben.

 

zu § 3

Ehrenmitglied des MGV kann jedes Vereinsmitglied, ob passiv oder aktiv werden, das sich außergewöhnliche Verdienste um den MGV-Nottuln oder um das Chorwesen überhaupt erworben hat. Ehrensänger wird nur das Vereinsmitglied, das mindestens 40 Jahre aktiver Sänger im MGV-Nottuln ist, egal, ob er zum Zeitpunkt der Ernennung noch mitsingt oder hierzu nicht mehr in der Lage ist.

 

zu § 4

Die Probezeit des interessierten Sängers bis zu seiner Aufnahme in den MGV beträgt sechs Probenabende nach Möglichkeit zusammenhängend besucht. Zur 6. Probe erfolgt dann die Aufnahme mit Übergabe der Sängernadel. Mit diesem Zeitpunkt ist der neue Sänger mit allen Rechten und Pflichten aufgenommen; es beginnt somit auch die Zeit seiner Beitragspflicht, wobei man durchaus erst ab Beginn des neuen Kalenderjahres kassieren kann. Kürzungen oder Erweiterungen der Probezeit sollten nur in Ausnahmefällen zulässig sein. Die Mitglieder werden in der Regel nicht befragt, ob eine Aufnahme erfolgen soll.

 

zu § 5

Jeder aktive Sänger, dem der Besuch der nächsten Chorprobe nicht möglich ist, sollte sich bei seinem Stimmsprecher abmelden. Gemäß des Beschlusses der Hauptversammlung vom März 1976 soll jeder Sänger, der 3 mal unentschuldigt gefehlt hat, freundlich angeschrieben und erinnert werden.

 

zu § 6

Im Falle des Todes eines aktiven Sängers hat der Vorstand alles daranzusetzen, dass der gesamte Verein das letzte Geleit gibt und dem Verstorbenen ein letztes Lied singt. Es hat sich als zweckmäßig erachtet, dass dieses letzte Lied nicht am Grabe, sondern während der Beerdigungsamtes gesungen wird. Soll auf ein Lied auf Wunsch der Hinterbliebenen verzichtet werden, ist diesem Wunsche Folge zu leisten. Die Vereinsfahne soll bis zum Grabe mitgeführt werden; der verstorbene Sänger hat ein Anrecht auf einen Kranz vom Verein. Eine Zeitungsnotiz in Form einer Todesanzeige ist nicht üblich. Stirbt die Ehefrau eines Sängers, ein Kind oder ein Elternteil, so ist die Vereinsfahne ebenfalls bis zum Grabe mitzuführen, sofern das Begräbnis am Ort stattfindet. Sofern die hier beschriebenen Trauerfälle das Begräbnis außerorts haben, soll von Fall zu Fall entschieden werden. Befindet sich ein Sangesbruder für längere Zeit in stationärer Behandlung, sollte der jeweilige Stimmsprecher oder ein anderer Sänger bemüht sein, ihn zu besuchen.

 

zu § 8

Jede Stimme wählt aus ihren Reihen einen Stimmsprecher. Der Stimmsprecher ist zugleich Notenwart für seine Stimme. Die Stimmsprecher bestimmen, wer aus ihren Reihen jeweils Archivverwalter und damit verantwortlich für den Notenschrank ist.

 

zu § 10

Der Deutsche Sängerbund hat seinen Chören empfohlen, auf die Benennung eines Musikausschusses zu verzichten. Die Entscheidung über die Art des Liedgutes träfe der Chorleiter selbst. Die Existenz eines Musikausschusses könne als Misstrauen gegen den Chorleiter gewertet werden. Daher praktiziert der MGV seit der Hauptversammlung von 6. 3. 1982, dass ein Musikausschuss nicht gewählt wird. Vielmehr werden die Stimmsprecher vom Chorleiter bei Anschaffung neuer Noten eingebunden.

 

Verschiedenes

Der Chor sollte jedem Sangesbruder bei seiner grünen, silbernen oder goldenen Hochzeit ein Ständchen zu bringen und eine etwaige Hochzeitsmesse mitgestalten. Jeder betroffene Sänger wird gebeten, rechtzeitig seinen Termin dem Vorstand mitzuteilen, damit er in die Jahresplanung mit einfließen kann. Seit 1990 wird nach jeder Chorprobe dem Sänger ein Ständchen gebracht, der in der verflossenen Woche Geburtstag hatte. Eine Verpflichtung darf ihm hierdurch nicht entstehen. Ist ein 70, 80 oder gar 90jähriger Geburtstag fällig, sollte eine Abordnung des Vorstandes den Jubilar mit einem Geschenk aufsuchen. Beim jährlich stattfindenden Schützenfest, mit Beginn der Sommerferien gefeiert wurde, ist dem neuen Schützenkönig im Höchstfalle gestattet, beim Schützenball eine Runde für die Anwesenden zu geben und eine Plakette für die Königskette anzuschaffen.

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